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Große Basilika

User:
Susanne S.

Beschreibung:
Die "GROSSE BASILIKA" hat ihren Namen von der altrömischen "Fünfschiffigkeit", wie wir sie von sakralen Bauwerken her kennen. Ein Kreisbogen, der sich auf die Waidhofner Stadtpfarrkirche bezieht, vereint siebenundneunzig Dioritfindlinge in sechs Bahnen. Als Kontrapunkt sind waldseitig zwei liegende Meditationssteine vorgelagert. Der Mythos von unbehauenem Stein hat die Menschen zu allen Zeiten angeregt, in der Verschmelzung von Kult und Gestaltungswillen Zeichen zu setzen, die die Bedingtheit des Lebens überdauern. Die Basilika entwickelte sich von der "Sehenswürdigkeit" zum mythischen Handlungs-Spielraum für Kunst und Kultur sowie zum Schauplatz und Hintergrund neu erwachender Kreativität. Bei dieser Anlage handelt es sich um eine neuzeitliche Steinsetzung. Die mit Kenntnis und Verstand errichteten Steinreihen wurden von Professor Franz Xaver Ölzant 1994 im Zuge des Kunstprojektes „Triologie der Steine“ gesetzt. 97 Restlinge und Bruchsteine aus waldviertler Granit sind auf einer Fläche von ca. 100 x 100 Meter halbkreisförmig angeordnet, und stellen eine fünfschiffige Kirche dar. Wer will, könnte vor dem Betreten der Anlage zuerst bei den beiden ein wenig abseits liegenden Steinen am Waldrand verweilen, und die Anlage in ihrer Gesamtheit wirken lassen. (abladend) Und natürlich gibt es auch einen aufladenden Platz: im vorderen, oberen Teil der Basilika, und am Ende der Reihen beim (östlichen) Feld (unten).